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Willkommen auf der psyCH Website! Hier erfährst Du jeweils das Neuste über unsere laufenden Projekte, wie den psyKo, psyPrapsyCH trainers' school oder Professional Perspectives.

Klick Dich durch unsere Webpage und erfahre mehr über die Organisation, unsere Projekte und unser Netzwerk. Oder  mach bei uns mit und engagiere Dich für die Schweizer Psychologiestudierenden!

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Unveröffentlichte psyCH-Produkte sind jetzt in unserem offiziellen Geschäft erhältlich

Das psyCH Team sucht neue Aktivmitglieder

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Wieso bei psyCH mitmachen?

Als Dachverband der Schweizer Psychologiestudierenden gibt es sehr viele Möglichkeiten, sich weiter zu entwickeln und das Leben der Studierenden positive zu beeinflussen:

  • Möchtest Du Psychologiestudierende aus der ganzen Schweiz kennen lernen?
  • Möchtest Du Psychologie ausserhalb des universitären Kontextes erleben?
  • Möchtest Du Dich und Deine Kompetenzen als Psychologe-in weiterentwickeln?
  • Bist du daran interessiert, Wissen mit ähnlich Denkenden auszutauschen?
  • Möchtest Du einen Einfluss auf die Welt der Psychologie in der Schweiz nehmen (z.B. standardisierte und bezahlte Praktikumsstellen für Studierende)?
  • Möchtest du die Studierenden auf nationaler Ebene repräsentieren in gesellschaftspolitischen Themen (z.B. Debatte Krankenkasse)?
  • Interessierst Du Dich dafür, erste Kontakte und Erfahrungen in der Berufswelt zu sammeln?
  • Würdest Du gerne den Berufseinstieg für Psychologie Studierende erleichtern?
  • Wärst Du gerne Teil interessanter Projekte, wie zum Beispiel dem Psychologiekongress psyKo ?
  • Möchtest Du Studierenden tolle Projekte anbieten, um sich persönlich weiter zu entwickeln?

Dann wäre psyCH genau das Richtige für Dich!$


Wie kannst Du Dich im psyCH Board engagieren?

Repräsentiere die Psychologie Studierenden auf nationaler Ebene in soziopolitischen Themen als Vizepräsident-in.

Bringe Leute zusammen und organisiere den Psychologie Kongress 2019 als psyKo-Head.

Biete Psychologie Studierenden eine Lebensverändernde Erfahrung als Head der psyCH trainers’ school 2019.

Ermögliche die Realisierung von tollen Projekten als Sponsoring Koordinator-in.

Informiere die Studierenden über die Schweizer Psychologie Welt als Editor-in & Promotion Koordinator-in.

Informiere Studierende über die Möglichkeiten der Schweizer Psychologie Welt als Webmaster.

Erwecke das Interesse über die Schweizer Welt der Psychologe als Blog Koordinator-in.

Fördere persönlichen Wachstum und Selbstentwicklung in Psychologiestudierenden als Training Koordinator-in.

 

Wie wirst Du ins psyCH-Board aufgenommen?

psyCH ist aktuell auf der Suche nach neuen engagierten Aktivmitgliedern für das Mandat 2018/2019.

Wenn du interessiert bist, die Möglichkeiten der Schweizer Psychologiestudierenden zu verbessern, melde Dich unter > [email protected] oder bewirb Dich für eine Position im psyCH Board bis zum 30. April 2019. Am 18. Mai findet die Generalversammlung in Olten statt, wo wir Dich gerne in unsere Mitten aufnehmen werden!

Für mehr Informationen, kontaktiere Uns im folgenden Kontaktformular:

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Kontakt

Mentor werden bei ROCK YOUR LIFE!

Bei ROCK YOUR LIFE! Mentoring werden SchülerInnen mit ungenügender Unterstützung im Berufswahlprozess während ihren letzten zwei Schuljahren von einem dafür ausgebildeten Studierenden oder jungen Arbeitnehmenden begleitet. Gesucht werden: Engagierte junge Leute, die als MentorIn Führungs- und Beratungserfahrung gewinnen möchten und einen jungen Menschen auf seinem Weg ins Berufsleben unterstützen wollen! Interessiert? Informationen und Anmeldung unter: http://www.schweiz.rockyourlife.org/News/rock-your-life-sucht-dich

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Decisions

Selbstmanagement

Ein Interview mit Dr. phil. Maja Storch

"Manche Menschen bereuen eine Entscheidung im Nachhinein und sagen etwa: «Ich hätte mich damals anders entscheiden sollen und wissen müssen, dass es falsch war.»

Maja Storch: Sprechen wir von «richtigen» oder «falschen» Entscheidungen, möchte ich zuerst Folgendes festhalten: In einem Multiple-Choice-Test entscheidet man sich für eine Antwort, die eindeutig richtig oder falsch ist. Bei der Art von Entscheidungen, die für die psychologische Beratung und Persönlichkeitsentwicklung von Menschen von Bedeutung ist, handelt es sich jedoch um Situationen, in denen Betroffene meist vor einer Weichenstellung in ihrem Leben stehen; und da sprechen wir nicht von «richtigen» oder «falschen» Entscheidungen. Im Nachhinein kann man zwar allenfalls feststellen, dass man glücklich darüber ist, den Hallodri, der die ganze Zeit fremdgeht, damals nicht geheiratet zu haben. Steht man aber vor einer Weichenstellung, ist es das Ziel, sich möglichst so zu entscheiden, dass man mit den Folgen zufrieden sein wird. Das ist ein ganz anderes, viel subjektiveres und komplexeres Entscheiden als die Entscheidung für eine Antwort in einem Multiple-Choice-Test.

Ein wichtiges Kriterium ist also, dass Menschen langfristig mit ihren Entscheidungen zufrieden sind.

Aus der Forschung weiss man, dass Männer und Frauen, die in der Entscheidungsfindung ihren Verstand und ihr Gefühl synchronisieren können, auch später zufriedener sind als Menschen, die nur auf der Basis ihrer Verstandestätigkeit oder ihrer Gefühlswahrnehmung entscheiden. Es geht also darum, dass Verstand und Gefühl zum selben Ergebnis kommen.

Wir haben demnach zwei Bewertungssysteme, die für Entscheidungsprozesse relevant sind: unser Gefühl und den Verstand.

Ja. Und für kluge Entscheidungen heisst das eben, dass Situationen, in denen man entscheiden muss, sowohl durchfühlt als auch durchdacht werden sollen. Im Zusammenhang mit der Wahrnehmung von Gefühlen spielen die «somatischen Marker» nach Antonio Damasio eine wichtige Rolle. Damit sind Körpersignale gemeint – etwa das bekannte «Bauchgefühl» –, die von unserem emotionalen Erfahrungsgedächtnis, in dem alle unsere Erfahrungen gespeichert sind, gesendet werden. Diese somatischen Marker wahrzunehmen und mit dem Verstand zu verarbeiten, ist für die Entscheidungsfindung absolut zentral.

Warum gibt es Menschen, denen es im Unterschied zu anderen leichter fällt, diese Körpersignale bei sich wahrzunehmen?

Das ist erziehungsbedingt, also eine Lernerfahrung aus der Kindheit. Wenn ein Kind, das betrübt ist und weint, ständig zu hören bekommt, es sei nicht traurig, lernt es, dass Gefühle etwas Diffuses sind, dem man nicht vertrauen kann. Kinder, die emotional nicht validiert werden, können später ihre somatischen Marker weniger gut wahrnehmen. Werden Gefühle von den Eltern und anderen wichtigen Bezugspersonen ernst genommen, lernt man eher, auf die somatischen Marker zu hören.

Können Sie noch mehr zu dieser bedeutsamen Fähigkeit, seine somatischen Marker wahrzunehmen, sagen?

Wer ausschliesslich denkt, was er machen könnte oder sollte, trifft Entscheidungen, die nicht dem emotionalen Selbst entsprechen. Man übernimmt Werte, die einem zwar vernünftig erscheinen, aber gefühlsmässig nicht wirklich passen. Manche Menschen geraten dann plötzlich in eine Krise und stellen fest, dass ihnen ihr eigenes Leben irgendwie fremd vorkommt. Wenn Menschen die somatischen Marker jedoch wahrnehmen können, gewinnen sie an Selbstsicherheit.

Wie lernen Menschen, auf ihre somatischen Marker zu hören? Wie kann diese Wahrnehmung geschult werden?

Die gute Nachricht ist; Jeder Mensch hat diese Marker, sie sind angeboren. Und man kann lernen, mehr auf sie zu achten, die Wahrnehmung also entsprechend zu trainieren. Zum Beispiel, in der Pizzeria: Wenn auf der Speisekarte 20 verschiedene Pizzen aufgelistet sind, kann man bei sich darauf achten, bei welcher Pizza und welchen Zutaten welches Gefühl aufkommt. Das sind harmlose Situationen, in denen man mit einem kleinen somatischen Marker-Training beginnen kann.


Link zur SBAP Zeitschrift für weitere Artikel

Interview: Eveline von Arx

Editiert: Eva-Maria Stauffer

Bild: Flickr

Eva-Maria Stauffer, University of Basel, Master in Clinical Psychology and Neuroscience

Charles-Bonnett Syndrome

Did you know hallucinations may arise as a result of sensory loss (e.g. age-related vision and hearing loss)?

Here's an interesting, accessible TED talk about Charles-Bonnett syndrome held by the best-selling author and neurologist Oliver Sacks. Among others, he's the author of "The Man Who Mistook His Wife For a Hat", which you might recall from cognitive psychology courses.


Here's the link: TED - Charles Bonnett Syndrome

Cécile Vitali, University of Basel, Master Social, Economic, and Decision Psychology

Finally, I am a psychotherapist. But how does it feel at the very beginning?

 

Two years ago, I earned my master’s degree in psychology and I am finally allowed to pursue the profession of a psychotherapist. But what does it mean to work as an assistant psychologist? What do you learn in the psychotherapy training? How does all of this feel?

These questions have often occupied me and I am sure others have the same difficulties.

At the university you are thought a lot about people. Clinical lectures and seminars in particular deal with a wide variety of disorders, diagnostic instruments and different approaches of psychotherapy. And yet it is something completely different when you're sitting in front of a client for the first time, conducting an initial consultation, a diagnosis or a psychotherapeutic intervention. "What am I doing here?", "Am I doing this the right way?" and "Does my client notice that I am still completely inexperienced?”. Such questions came to my mind during my first therapy sessions in my time as an assistant psychologist. Yes, I felt thrown in at the deep end. But isn't that the case with every career start after graduation? Maybe as a psychotherapist it's different again because you work so closely with people and their wellbeing is at stake.

After a few months and a higher number of cases there was a certain "routine". Through structures, more precise considerations on case conception and a larger repertoire of interventions, I was able to gain confidence day by day. Among other things, the psychotherapy training made a proper contribution to this. Exciting seminars ranging from depression to ego-state-therapy gave me inputs that I was often able to try out and implement directly in coming therapy sessions.

Almost every day you are confronted with difficult situations from the clients' lives. I had to learn to distance myself from them and not take the stories home. It was just as important for me to learn that I could not "save" every client and take responsibility for their lives. These are processes that took time, where the therapeutic self-awareness and supervision were an important support and part of it. My best friend always had an open ear for me in the initial phase. I also managed - mainly through sports - to get a certain distance from work.

In addition to the fact that day-to-day work is not always easy, the profession as a psychotherapist also has some incredibly beautiful facets: situations in which you become aware that a good bond between the client and you as a therapist has developed, when clients regain more self-confidence and show a more functional approach to situations that were previously impossible, when personal goals of the clients are achieved or when a therapy can be completed in which the client reports a fulfilled life with an improved state of mind.

Even though the path is long and there are always difficult moments, I am very happy to be able to carry out the profession of psychotherapist.

 

Author: Silvio Deplazes

Picture: Pixabay

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Eva-Maria Stauffer, University of Basel, Master in Clinical Psychology and Neuroscience